Das Board liegt noch auf dem Gras. Daneben ein ausgebreiteter Kite, dahinter die Lagune. Der Trainer zeigt eine Bewegung, zwei Menschen in Neoprenanzügen schauen zu und probieren sie aus. Vor dem Foto einer Fahrt mit spritzendem Wasser liegen mehrere wichtige Schritte. Jeder erlebt sie auf seine eigene Weise.
Ein Kitesurf-Trainingstag in Le Morne verbindet die Vorbereitung am Ufer mit einer klaren Aufgabe, Übungen im Wasser und Versuchen, Kitekontrolle und Boardbewegung zusammenzubringen. In dieser Fotoserie von Kitebelles auf Mauritius teilen zwei Teilnehmende diese Momente: Sie helfen sich mit der Ausrüstung, üben abwechselnd mit dem Trainer und treffen sich zwischen den Fahrten.
Kleine Vorbereitungen stehen am Anfang
Den Neoprenanzug zurechtrücken, das Trapez anpassen, den Kite vorbereiten. Die Bilder halten auch diese Details fest: Hände an den Leinen, das Board vor den Füßen, Hilfe beim Anziehen. Am Ufer bleibt Zeit, nachzufragen und etwas genauer anzusehen, das später auf dem Wasser Aufmerksamkeit verlangt.
Neben dem Kite erklärt der Trainer beiden die Aufgabe. Jeder bringt andere Erfahrungen mit: Was ist schon vertraut, was braucht noch Konzentration und woran soll heute gearbeitet werden? Daraus ergibt sich das Trainingsziel.

Wer ganz neu beginnt, lernt zunächst den Spot und Wind einzuschätzen, die Sicherheitssysteme kennen und den Kite zu steuern. Diese Grundlagen gehören zum IKO-Discovery-Kurs. Nach früheren Unterrichtsstunden klärt der Trainer, welche Fähigkeiten noch sitzen und was wiederholt werden sollte.
Die Bewegung zuerst an Land spüren
Eine besonders ausdrucksstarke Szene spielt auf dem Trockenen. Ein Teilnehmer sitzt mit dem Board vor sich. Der Trainer hält seine Hände und hilft ihm, das Aufstehen zu üben. Die Lagune ist nur wenige Schritte entfernt, aber gerade zählt eine einzige Bewegung.
Eine komplexe Aufgabe in Teile zu zerlegen schafft Raum: die Körperhaltung ansehen, die Erklärung hören, noch einmal versuchen. Später kommen der Zug des Kites und das Wasser unter dem Board dazu.

Zu zweit lässt sich eine Übung auch von außen beobachten. Während einer probiert, sieht der andere dieselbe Aufgabe aus einem anderen Blickwinkel. Eigene Versuche bleiben trotzdem nötig: Zuschauen allein macht eine Bewegung noch nicht vertraut.
Im Wasser richtet sich der Blick auf den Kite
Jetzt zeigen die Fotos Helme, eine Bar und Blicke entlang der Leinen nach oben. Der Trainer bleibt in der Nähe, beobachtet und hilft. Zur Erklärung an Land kommt der tatsächliche Zug: Wohin bewegt sich der Kite, und was bewirkt die Bewegung der Hände?
Dieser Teil fehlt oft in kurzen Kitesurf-Clips. In der Fotoserie bekommt er Platz. Beide wechseln sich ab, der Trainer arbeitet mit jedem einzeln, und zwischen den Versuchen liegen Pausen.

Zwischen den Versuchen wird es interessant
Das Board kommt in Position für den Wasserstart. Auf einem Foto sitzt die Fahrerin noch im Wasser, auf einem anderen steigt das Board an die Oberfläche. Dann folgen Gischt, eine kurze Fahrt und ein neuer Versuch.
Jeder Versuch führt zu einem konkreten Detail zurück. Blieb die Kontrolle erhalten? Was war diesmal anders? Worauf macht der Trainer jetzt aufmerksam?

Beim gemeinsamen Training vergleicht man sich leicht mit der anderen Person. Hilfreicher ist der Vergleich mit dem eigenen letzten Versuch. Heute kann das Ziel ruhigere Kitekontrolle, eine bessere Startvorbereitung oder eine wiederholte Fahrt sein. Das Tempo hängt von Erfahrung, Bedingungen und Aufgabe ab.
Jeder hat seine eigene Fahrt
Die Serie zeigt beide auf dem Board. Hinter dem schwarzen Helm zieht sich eine helle Spur aus Spritzwasser. Beim roten Helm fallen der konzentrierte Blick und die angehobene Boardspitze auf. Solche Fotos möchte man mit dem ganzen Tag in Erinnerung behalten.


Ein Foto hält einen Moment fest. Für den weiteren Fortschritt zählen auch Wiederholung, sicheres Anhalten und das Reagieren auf veränderte Bedingungen. Die Fahrt wird Teil des Lernens; die nächste Aufgabe wird mit dem Trainer besprochen.
Gemeinsam zurück zum Strand
Am Ende der Geschichte lächeln beide neben ihrem Board im Wasser. Dann gehen sie über den Sand, das Board unter dem Arm, den Helm in der Hand. Nach den konzentrierten Gesichtern an der Bar sind diese einfachen Bilder ein schöner Abschluss.


Training zu zweit lässt Platz für persönliche Aufgaben und gemeinsame Eindrücke. Man sieht die Versuche des anderen, unterstützt sich und entdeckt später auf den Fotos Details, für die auf dem Wasser keine Aufmerksamkeit übrig war.
Euren Trainingstag in Le Morne planen
Erzählt der Schule, was ihr schon ausprobiert habt und was ihr lernen möchtet. Beschreibt die Erfahrung beider Personen: Ein gemeinsamer Urlaub kann durchaus verschiedene Lernpläne enthalten.
Kitebelles bietet Privatunterricht und das Format 2:1 an. Beide Einheiten dauern derzeit zwei Stunden; Ausrüstung, Funkhelme und Rettungsunterstützung sind enthalten. Die Formate und aktuellen Preise stehen auf der Seite zum Kitesurf-Unterricht.
Zum Einstieg helfen unser Leitfaden zur ersten Kitesurf-Stunde, der Spot- und Windführer sowie die Buchungs- und Sicherheitsbedingungen. Wann es aufs Wasser geht, hängt von den Bedingungen ab.
Lust auf so einen Tag auf Mauritius? Schreibt dem Kitebelles-Team eure Reisedaten und das jeweilige Niveau. Gemeinsam finden wir einen passenden Einstieg.
Häufige Fragen
Sagt der Schule vor der Buchung Bescheid. Übungen und Format müssen zu beiden passen. Je nach Erfahrung können gemeinsame oder getrennte Einheiten sinnvoller sein. Kitebelles bietet ein 2:1-Format; besprecht mit dem Team, ob es für euch passt.
Nein. Das Ziel richtet sich nach deinem Niveau und den Bedingungen; jeder lernt unterschiedlich schnell. Die Fotos zeigen Momente dieser Session und versprechen Anfängern keine Fahrt am ersten Tag.
Die Schule prüft die Bedingungen und kann eine Einheit verschieben, anpassen oder absagen. Gutschrift oder Erstattung werden vor der Zahlung vereinbart und in den Buchungs- und Sicherheitsbedingungen erläutert.
Weitere Momente dieses Tages
Neun weitere Bilder der Kitebelles-Mauritius-Session. Wische durch die Galerie oder nutze die Pfeile.









Fotos: Agata Karaseva · Blog der Fotografin



